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Amadeus

Forschungsbericht

Amadeus überträgt Haupt-Shopping-Anwendung in die Google Cloud für einen schnelleren, robusteren und effizient

Amadeus setzt den Amadeus Master Pricer und künftig weitere Shopping-Anwendungen in der Google Cloud ein. Im Zuge dieser Übertragung legt Amadeus alle seine Mainframes einschließlich der Transaction Processing Facility von IBM still, um eine 100-prozentige Cloud-Infrastruktur zur Förderung von Innovationen im Reisebereich zu schaffen.

Madrid, 27. März 2019 – Amadeus hat einen Meilenstein in seiner System-Infrastruktur erreicht, indem das Unternehmen seine Shopping-Anwendungen in die Google Cloud überträgt und seine Mainframes komplett stilllegt. In der heutigen digitalen Welt ist es unerlässlich geworden, schnelle und einfache Einkaufsprozesse auch für Reiseleistungen zu bieten – personalisiert und mit Antwortzeiten, die sich unterhalb einer Sekunde trotz hoher Nachfrage bewegen. Die Lösung dieser Herausforderungen erfordert einen Paradigmenwechsel in den Systemen, die die Industrie am Laufen halten.

Dieser Meilenstein macht den Amadeus Master Pricer zu einer der ersten Hauptanwendungen der Reisebranche, die in der Public Cloud eingesetzt werden. Dies ist ein großer Schritt für die Vision von Amadeus für eine cloud-basierte Architektur, die weltweit auf der privaten sowie öffentlichen Cloud zur Verfügung stehen wird, um schnellere, robustere und effizientere Vorgänge voranzutreiben. Darüber hinaus migriert Amadeus schrittweise seine Shopping-Anwendungen in die öffentliche Cloud, um sie in mehreren Regionen betreiben zu können. Dadurch kann die Systemkapazität schneller und bedarfsgerecht skaliert werden, was besonders in Hauptbuchungszeiten wichtig ist.

Gleichzeitig ist Amadeus das erste Unternehmen in der Branche, das seine Mainframes nach einem langen technischen Marathon, der vor über zehn Jahren begann, stilllegt. Die Amadeus Anwendungen laufen nun zu 100 Prozent auf offenen Systemen. Damit treibt Amadeus Innovationen für Kunden voran und entwickelt neue Produkte und Funktionen viel schneller, ohne auf eine maßgeschneiderte Mainframe-Entwicklung zu warten.

„Wir freuen uns, der Cloud-Anbieter der Wahl zu sein und Amadeus auf seiner Reise zu begleiten, um die Erwartungen seiner Kunden leistungsstärker, schneller und effizienter zu bedienen“, sagt Paul Strong, Technical Director des CTO office, bei Google Cloud.Google Cloud bietet sichere, zuverlässige und offene Lösungen mit einem hohen Nutzen. Wir setzen darauf, der bevorzugte Cloud-Partner zu sein, der es der Branche ermöglicht, die Vorteile der Cloud-Technologie voll auszuschöpfen.“

„Der Wandel ist berauschend. In unserer sehr wettbewerbsintensiven Branche sind Reaktionszeiten von weniger als einer Sekunde und Flexibilität bei der Bereitstellung unerlässlich geworden, um die Erwartungen der Reisenden zu erfüllen“, ergänzt Denis Lacroix, Senior Vice President, Core Shared Services R&D bei Amadeus. „Der erfolgreiche Einsatz einer so großen Reiseanwendung bei einem führenden Cloud-Partner wie Google Cloud stellt eine große technische Errungenschaft dar, die Amadeus den Eintritt in eine neue Ära der Reiseinnovation ermöglicht. Mit offenen Systemen in der Cloud können wir Lösungen entwickeln, um den sich ändernden Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden, da sie sich an den Bedürfnissen der Reisenden orientieren – unseren technischen Fähigkeiten sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt.“

„Dieser Übergang spiegelt das unermüdliche Engagement von Amadeus wider, in die Technologie zu investieren, die bessere Reiseprozesse ermöglicht. Das ist das beeindruckende Ergebnis der harten Zusammenarbeit der F&E- und Betriebsteams, die im Rahmen eines kollaborativen DevOps-Ansatzes geschah“, fügt Dietmar Fauser, Executive Vice President Technology Platform Engineering bei Amadeus, hinzu. „Unsere Arbeit versetzt uns letztlich in die Lage, Innovationen in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, Internet der Dinge und Machine Learning, die der Reisende der Zukunft braucht, schneller und gründlicher umzusetzen. Mainframes sind seit Jahrzehnten das Arbeitspferd der Reisebranche, aber die Zukunft der Branche liegt jetzt eindeutig in der Cloud. Ich bin hocherfreut, Teil dieses Wandels zu sein.“


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